LLM/KI

Jaaaaa, Zukunftsmindgames und Visonärtum sind keine einfachen Themen:

"Das Pferd wird es immer geben, aber das Automobil ist nur eine Modeerscheinung – ein Hype." (Der Präsident der Michigan Savings Bank im Jahr 1903, als er Henry Fords Anwalt davon abriet, in die Ford Motor Co. zu investieren.)

"Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus haben wollte." (Ken Olson, Gründer von DEC, 1977)

"Ich prognostiziere, dass das Internet 1996 wie eine Supernova spektakulär aufleuchten und im katastrophalen Kollaps enden wird." (Robert Metcalfe, Erfinder des Ethernets, 1995)

„ Keine online Datenbank wird eure tägliche Zeitung ersetzen“
(Clifford Stoll, Newsweek, 1995.)

"Das iPhone hat keine Chance, einen nennenswerten Marktanteil zu gewinnen. Keine Chance." (Steve Ballmer, CEO von Microsoft, 2007)

Und gebt mal in einer KI eurer Wahl ein:
"Was ist Amaras Gesetz?". ;)
 
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Jaaaa, die Relativität der Dinge und technisch sehr spannend:

 
Ich habe gestern den ganzen Tag damit gearbeitet und muss sagen: Es ist schon ziemlich crazy. Ich konnte damit zwei oder drei Probleme lösen, auch im Bereich lokaler KI, an denen ich vorher ein halbes Jahr herumgedoktert habe.

Das ist wirklich beeindruckend. Und wenn man über die Jahre verfolgt, wie stark sich diese Entwicklung immer weiter beschleunigt, fragt man sich schon: Wo stehen wir erst in einem Jahr?

Mitten in so einer brutalen Revolution zu stecken, die viele noch nicht einmal richtig mitbekommen, ist einfach absoluter Wahnsinn. Gleichzeitig wird das sicher auch noch ganz eigene und ziemlich spezielle Probleme mit sich bringen.

 
Ich nutze AI (auch) auf der Arbeit und bemerke auch sehr deutlich (abseits aller möglichen Tests und Berichte), dass Dinge, welche vor einiger Zeit nicht funktionierten nun kein Problem mehr darstellen.

Die Frage die sich stellt, geht das so weiter, oder ist irgendwann eine Grenze erreicht. Im Moment sind die Grundlage die Modelle, welche immer besser abgestimmt und umfangsgleicher werden. Letztendlich basieren diese aber aus vorhandenen Wissen, welches theoretisch endlich ist (bei minimalen Zuwächsen). Dann bleibt noch mehr processing speed (mehr reasining, etc.).
Kann sich daraus was Neues ergeben? Können aus vorhandenen Daten überhaupt neue Daten (in Form von Wissen) entstehen (zweifelsohne sind sie ja auch vorher einzahlten, müssen nur durch Kombination anders zusammengestellt werden)?
 
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Aus vorhandenen Daten und vorhandenem Wissen können durchaus neue Erkenntnisse oder Lösungen entstehen. Die einzelnen Grundlagen wie physikalische Gesetze, Materialeigenschaften und bekannte Konstruktionsregeln existieren zwar bereits, ihre möglichen Kombinationen und die daraus entstehenden Konsequenzen sind aber noch lange nicht vollständig bekannt.

Ein interessantes Beispiel dafür ist LEAP71 aus dem verlinkten Video. Dort werden Raketentriebwerke nicht mehr klassisch von einem Ingenieur in CAD gezeichnet. Stattdessen werden physikalische Zusammenhänge, Fertigungsbedingungen und technisches Erfahrungswissen in ein Rechenmodell übertragen. Dieses berechnet daraus selbstständig eine passende Konstruktion.

Das Modell erschafft dabei kein Wissen aus dem Nichts. Es kann jedoch einen enorm großen Lösungsraum viel systematischer durchsuchen, als ein Mensch es könnte, und dadurch Konstruktionen erzeugen, die vorher niemand konkret im Kopf hatte. Wirklich neues Wissen entsteht dann spätestens beim Bau und beim realen Test: Funktioniert das Triebwerk, verhalten sich Kühlung, Verbrennung und Material wie berechnet? Die dabei gewonnenen Ergebnisse können anschließend wieder in das Modell einfließen.

Das steht auch in einer interessanten Beziehung zu historischen Zufallsentdeckungen wie z.B. Penicillin. Damals brachte ein unerwartetes Ereignis den entscheidenden Hinweis. Bei solchen Rechenmodellen wird der „Zufall“ gewissermaßen durch die systematische Untersuchung einer riesigen Zahl möglicher Kombinationen ergänzt oder teilweise ersetzt. In beiden Fällen gilt aber: Eine ungewöhnliche Lösung oder Beobachtung allein ist noch keine gesicherte Erkenntnis. Erst die Überprüfung in der Realität macht daraus belastbares Wissen.

Die Begrenztheit des vorhandenen Wissens ist nicht gleichbedeutend damit, dass keine grundlegend neuen Lösungen mehr entstehen können:

 
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wenn KI „körperlich“ wird, egal ob direkt oder indirekt…



 
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Wenn sich da einer Richtung KI fragt, was SpaceX so vorhat, dann fangen wir hier mal langsam an, an der Oberfläche zu kratzen:

 
Das hier ist auch ein aktuelles deutsches Video, schön ruhig erklärt.


Danke auch für die Rückmeldung und den Input per PM! So weiß ich auf jeden Fall, dass einiges hier gelesen wird!

Ich geh schwer davon aus, dass auch Menschen in eurem Umfeld, welche tiefer in Sachen IT involviert sind, seit einiger Zeit etwas mehr Arbeit haben, zum Beispiel bei der Betreuung/Rettung von Websites und einfachen Plattformen. ;-)
 
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Also ich habe gestern an einen Tag mit Hilfe von Claude Code meine neue U-Boot Tauchtanksteuerung mit statischer Tiefenregelung (BTS) um ELRS-Telemetrie erweitert, mitsamt passendem LUA-Telemetrie-Script für meine GX12. Ich will gar nicht schätzen, wie lange ich alleine dazu gebraucht hätte, von der Einarbeitung in das CRSF-Protokoll ganz zu schweigen...

Gruß Gerd
 
Es ist unglaublich was da geht, trotzdem muss man wissen was man will und die unterliegenden "Techniken" verstehen. Sonst werden schnell mal große Mengen aus Datenbanken oder anderen Resourcen alle 10 Sekunden abgefragt, weil sich z.B. ein Eintrag täglich ändert und alle wundern sich warum die ganze Infrastruktur so langsam reagiert. Die Arbeit eines Software Entwicklers hat sich grundlegend geändert, trotzdem gibt es sie in neuer, anderer Form, noch.
 
Ja, a fool with a tool is still a fool.

Man kann mittlerweile schon sagen, dass sich die Grundthese des Eröffnungsbeitrags zumindest teilweise bestätigt hat. Natürlich differenzierter und deutlich nüchterner, aber wir stehen trotzdem erst am Anfang dieser Entwicklung.

Die ausführende Arbeit wird zunehmend automatisiert. Gleichzeitig werden Spezifikation, Architektur, Kontrolle, Fachverständnis und Verantwortung immer wichtiger.

Ein Punkt, der in dieser Diskussion inzwischen ziemlich deutlich geworden ist, sollte dabei nicht untergehen.

Einige Dinge, die vor wenigen Monaten noch als übertrieben, unrealistisch oder reine Werbung abgetan wurden, sind heute ganz praktisch nutzbar. Nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern jetzt. Menschen setzen Coding-Agenten produktiv ein. Sie lassen komplexe Fehler analysieren, Schnittstellen implementieren, Anwendungen erstellen und Arbeitsabläufe automatisieren, für die früher Tage, Wochen oder spezialisiertes Personal nötig waren.

Das bedeutet nicht, dass jede weitreichende Prognose automatisch richtig war. Es bedeutet aber durchaus, dass manche skeptischen Einschätzungen mit einer Selbstsicherheit vertreten wurden, die sich im Nachhinein nicht bestätigt hat.

Das eigentliche Problem war vermutlich weniger mangelnde Intelligenz oder fehlendes Fachwissen. Viel häufiger lag es an einer zu statischen Vorstellung davon, wie sich Technologie entwickelt. Viele haben die Möglichkeiten von morgen anhand der Grenzen von gestern beurteilt. Oder umgekehrt. ;-)

Gerade in der IT passiert das erstaunlich häufig. Menschen können in ihrem konkreten Umfeld hochkompetent sein und trotzdem grundlegende Veränderungen unterschätzen. Wer Netzwerke, Server, Datenbanken oder Entwicklungsprozesse hervorragend beherrscht, kann trotzdem danebenliegen, wenn es darum geht, technologische Entwicklungen vorauszudenken.

Betriebskompetenz und Weitblick sind eben zwei unterschiedliche Fähigkeiten.

Ich hatte selbst einige Diskussionen mit echten Experten im Reallife. Vor einem Jahr wurde über bestimmte Möglichkeiten noch laut gelacht. Nicht, weil diese Menschen schlechte Fachleute wären, sondern weil oft die Vorstellungskraft fehlt, wie schnell sich Rahmenbedingungen verändern können. Hinzu kommt, dass viele Menschen Veränderungen grundsätzlich eher ablehnen.

Heute sind genau diese Dinge möglich. Das wirft natürlich Fragen auf. Nicht unbedingt darüber, ob diese Menschen ihren Beruf beherrschen, sondern darüber, wie offen sie für Entwicklungen außerhalb ihres bisherigen Erfahrungshorizonts sind.

Die dabei entstehenden Ego- und Gruppendynamiken unter Mitarbeitern sind dabei etwas völlig Normales. Da kommt irgendeiner daher ohne Ausbildung und macht den Experten auf einmal was vor, mit Substanz. Und das kommt in heutigen Zeiten, dank der brutalen Wissens- und Bildungsmöglichkeiten etc. wirklich gar nicht so selten vor.

Gerade in schnelllebigen Bereichen bedeutet der Satz „Das geht nicht“ oft etwas ganz anderes. Eigentlich heißt er nur: Mit den Werkzeugen, die ich heute kenne, und unter den Bedingungen, die ich gewohnt bin, kann ich mir das im Moment nicht vorstellen.

Vision bedeutet dabei nicht, beliebige Science-Fiction-Szenarien aufzustellen und sich später nur an die richtigen Vorhersagen zu erinnern. Seriöse Vision bedeutet, Entwicklungen konsequent weiterzudenken.

Man schaut nicht nur darauf, was ein System heute kann. Man fragt sich auch, was passiert, wenn mehrere erkennbare Entwicklungen gleichzeitig weitergehen.

Was passiert, wenn Modelle doppelt so zuverlässig werden?

Was passiert, wenn sie nur noch einen Bruchteil der heutigen Kosten verursachen?

Was verändert sich, wenn sie nicht mehr nur antworten, sondern Werkzeuge bedienen?

Was passiert, wenn sie langfristigen Kontext behalten, eigenständig testen, Fehler korrigieren und mehrere Arbeitsschritte miteinander verbinden?

Welche Tätigkeiten bleiben übrig, wenn die Kosten anspruchsvoller geistiger Arbeit um den Faktor zehn oder sogar hundert sinken?

Und welche Annahmen gelten dann plötzlich nicht mehr?

Solche Mind Games sind keine Spielerei. Sie helfen dabei, sich aus der gedanklichen Gefangenschaft der Gegenwart zu lösen.

Ein einfaches Beispiel wäre:

Angenommen, die Technologie wird in den nächsten zwei Jahren nicht perfekt. Sie wird lediglich doppelt so zuverlässig, fünfmal günstiger und kann Aufgaben zehnmal länger selbstständig bearbeiten. Welche Auswirkungen hätte das?

Diese Frage ist oft viel interessanter als die Diskussion darüber, ob KI heute schon einen vollständigen Mitarbeiter ersetzen kann.

Technologische Umbrüche entstehen selten dadurch, dass von heute auf morgen alles möglich wird. Meist übernehmen neue Systeme Schritt für Schritt immer mehr Teilaufgaben. Irgendwann reicht das aus, um bestehende Abläufe wirtschaftlich und organisatorisch völlig neu zu ordnen.

Ein weiteres Gedankenspiel:

Welche meiner heutigen Überzeugungen beruhen auf echten Naturgesetzen und welche lediglich auf den technischen Grenzen von heute?

Viele Fehleinschätzungen entstehen genau dadurch, dass vorübergehende Beschränkungen wie unveränderliche Gesetze behandelt werden.

Vision bleibt wichtig. Ohne kritische Prüfung wird sie allerdings schnell zum Hype.

Deshalb braucht es beides. Die Bereitschaft, große Veränderungen ernsthaft zu durchdenken und gleichzeitig die Disziplin, eigene Annahmen immer wieder an der Realität zu überprüfen.

Eine der entscheidenden Fragen:
Wer ist bereit, sein Denkmodell an eine neue Realität anzupassen? Und wer verteidigt weiterhin eine Einschätzung, die von der Entwicklung inzwischen überholt wurde? Das lässt sich natürlich auf andere Lebensbereiche übertragen. ;-)
 
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Das ist auch kompliziert und gar nicht einfach, denn wir kennen auch viele Gegenbeispiele. Wer Jahrzehnte in diesem Bereich arbeitet kennt zu genüge Umstrukturierungen zugunsten einer Technologie welche sich dann doch nicht durchgesetzt hat.
Wer konnte sich vorher vorstellen, was sich für Bedienkonzepte aus der in den 1970ern erfunden Computer-mouse entstehen und wer konnte 2005 erahnen, was durch iPod/iPhone ausgelöst wird. Eine Technologie, welche dann weiter ist, als sämtliche "Kommunikatoren" welche sich die Science-Fiction Autoren der 70er ausgedacht haben.
 
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Ja es gibt schon so ein paar Spezialisten, die ziemlich viel voraussehen. Aber die Frage ist halt sehr oft, können sich gegen die Masse der „nicht Verstehenden“ und auch gewachsenen Strukturen durchsetzen. Heute haben wir eine Demokratisierung von Wissen / Fertigung etc. da wird’s ziemlich bunt werden.

Schaut mal wie „alt“ das ist…

Ich mag den Musk auch nicht und seine Zeitschienen sind oft sehr optimistisch, aber ich denke er sieht das, was alles passieren wird / könnte sehr gut voraus. Solche „Verrückten / Hochbeganten“ sind halt wie dafür gemacht, die Welt zu disruptieren, weil normale Menschen in der Regel zermahlen werden durch die Meute, wenn sie zu andersartig sind.

Es gibt Interviews von ihm aus den frühen 2000ern, da sind seine Prognosen jetzt tatsächlich größtenteils auch Realität. Das nicht nur weil er es „selbst umgesetzt“ hat, sondern auch, weil er sich wirklich gegen große Strukturen in vielen Bereichen durchsetzte, letztendlich auch auf vielen logischen Wegen.
 
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In so einer Betrachtung ist aber sehr viel Selektion durch die Nachtbetrachtung, wir sehen halt nur diejenigen welche erfolgreich waren. Ohne Zweifel gehören Visionen und Talent dazu, aber ich würde das nicht überbewerten, nach meiner Vorstellung liegen all diese Entwicklungen auf einer Linie technischer Evolution. Hätte z.B. Jobs uns das iPhone nicht gebracht, dann hätte es jemand anderes getan, die Zeit war reif dafür. Natürlich braucht es Visionäre mit starken Willen und Durchsetzungsvermögen, keine Frage.
 
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Ja, das ist ein guter Punkt mit der Nachbetrachtung.

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Das sind schon massiv disruptive Entwicklungen gerade. Der Aufwand zum Beispiel solche Clips zu erstellen, ist seit ein paar Tagen MASSIV gesunken. Was meint ihr, was da junge Menschen mit ihren Gaming Rechner alles veranstalten? Was meint ihr, was im Hintergrund gerade in der Werbe- und Filmbranche los ist? Das ist der Wahnsinn… Das Modell ist komplett unzensiert und äußerst multimodal.

Zum nachmachen: VRAM rulez, geht aber schon ab 6GB los…

Auch hier braucht es dringend mehr Aufklärung. Die öffentlich-rechtlichen Medien setzen sich inzwischen intensiver mit dem Thema auseinander. Schritt für Schritt wird die Problematik ernster genommen und nicht länger vorschnell als bloßer Hype abgetan.

Besonders bedenklich ist jedoch, wie viele Menschen in Deutschland vermutlich kaum Berührungspunkte mit Instagram oder anderen sozialen Netzwerken haben und deshalb weder die dort entstehenden Gruppendynamiken, noch deren weitreichende Folgen wirklich nachvollziehen können.

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… und sowas kann natürlich für die Berufsgruppe hart wirken, aber ist halt so. In dem Bericht geht man auf ein paar Themen gut ein.


Fields-Medaillenträger Timothy Gowers hätte die Arbeit nach eigener Aussage ohne Zögern bei den Annals of Mathematics zur Veröffentlichung empfohlen, wie t3n zitiert. Kein zuvor von einer KI erstellter Beweis habe auch nur annähernd dieses Niveau an Raffinesse erreicht, so Gowers laut t3n. Persönlicher wird er gegenüber The Decoder: Zweimal habe er erlebt, wie GPT 5.6 Pro ein Problem, an dem er selbst gearbeitet hatte, in einem einzigen Anlauf löste.“

„Fakt ist: Eine KI hat eine seit 1946 offene Vermutung widerlegt, dokumentiert und von Fachleuten wie Gowers bestätigt. Interpretation ist, ob dies bereits ein „goldenes Zeitalter“ der Mathematik einläutet, wie es Gowers selbst im Jahr 2000 vorhersagte und Carnegie-Mellon-Forschende nun für begonnen erklären.“

„Offen bleibt, was mit einer Disziplin passiert, deren zentrale Ausbildungsleistung, jahrelanger Expertiseaufbau, plötzlich von Software in einem Anlauf erledigt wird. Die Leidener Erklärung liefert Leitplanken, keine Antworten.“

„Es fühlte sich sehr seltsam an und nicht besonders angenehm, so den Boden unter den Füßen weggezogen zu bekommen“, schreibt Gowers in seinem Blog. Seine größte Sorge gilt nicht der Technologie selbst, sondern einer möglichen Erosion mathematischer Kultur: Wenn niemand mehr jahrelang Expertise aufbaut, könnte laut Gowers eine Literatur entstehen, die niemand mehr wirklich versteht. Der Mathematikprofessor Abhishek Saha beschreibt gegenüber The Decoder eine pragmatischere Haltung: Er spiele zunehmend die Rolle des Dirigenten, statt gleichzeitig das ganze Orchester zu sein.“


Ein paar Big Points, wo man sich in diese Gesellschaft intensiv mit beschäftigen muss, alleine schon, wegen der Bedrohungslage für menschliche Egos, je nach Prägung, Sparte und Sinnerfüllung.

Prinzipielle Frage, weiter gedacht: Wer kommt hier gut klar mit dem Müßiggang?
:)

Nachtrag in videodeutsch: Die „konvexe Hülle“, passt auch zu ein paar Beiträgen vorher.
 
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Ich hatte hier im Vorbeitrag noch mal ein gutes deutsches Video von einem Mathematiker dazugefügt, für die, die es interessiert.

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Hier ein kleiner Clip, der verdeutlicht, wie groß der Generationssprung dieser lokalen Video Modelle aktuell ist.

Das alte State of the Art Modell gegen das Neue, welches mit deutlich weniger Hardwareanforderungen wesentlich besser läuft. Genau diese Entwicklung wird noch massiv nach vorne gehen in vielen Bereichen.

 
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