Löten, verzinnen haftet nicht.....

150W für 6mm² wird da angegeben AWG12 entsprich ca. 4 mm²
Nein, ich find dazu nix. PDF via SuFu durchsucht, auf welcher Seite soll das stehen?
150-200W für 4mm2 ist mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Selbst mit 80W lassen sich noch 6mm2 löten wenn nicht zuviel Wärme abgeleitet wird, ist dann aber schon Grenzwertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Xt60 (AWG 12) löte ich problemlos mit dem ts101 an nem 65w ThinkPad Netzteil oder 6s lipos (ich glaub 80w). Klar dauert schon bissl länger aber wenn alles ordentlich verzinnt ist geht das schon.
 
Hi,
Seite 7:
"Die bewährten Lötkolben der Serie ERSA 50 S/80 S/
150 S sind ausgelegt für Lötarbeiten mit größerem Wärme-
bedarf, wie zum Beispiel an Kupferleitern mit Querschnitten
von 2,5 mm2 (ERSA 50 S, 50 W) bis 6 mm2 (ERSA 150 S, "

Naja, ist alles auch abhängig von der Spitzenmasse und eben die tatsächliche
Heizleistung.
 
Das lässt sich aber nicht so einfach verallgemeinern. Schau dir die Lötprügel mal an, mit einer langen großen Spitze, dicker als ein 6mm-Stecker, klar wird hier mehr Leistung benötigt.
Mit sowas lötet man auch normalerweise auf keinen Platinen mehr rum.
 
so, neuer fc und lötstation und bisse geduld..............

alles verlöten und nun fliegt das ding.

danke euch
 
Hey,

ich klinge mich mal ein, zwar habert es bei mir auch beim Löte. (Ebenfalls erster Copter Bau)

Lötkolben läuft auf 400 grad, bisschen Bleihaltiges Lötzinn sowie mit dem FLussmittel Stift verusche ich schon glaub ich das 100te mal das XT60 fest zu bekommen.

Natürlich bleiben immer wieder Klebe Reste auf dem ESC wenn das XT60 abgeht, das Reinige ich mit isopropanol sodass das Pad wieder sauber ist.
Flussmittel Stift drauf, Pad erhitzen mit Sauberen Kolben dann mit Lötzinn versuchen ein Ordentliche Blase zu bekommen.
- Genau das habert es weil das Pad das Lötzinn irgendwie nicht annimmt.
Das Lötzinn macht eine richtig schöne Kugel und bleibt fast gar nicht auf der Platine, nur mühsam wenn man das Zinn "Lang zieht" dass sich das hintere/untere Ende abkühlt bleibt es haften (einigermaßen)

Aber wenn ich dann das Zinn wieder erwärme um das XT60 anzubringen geht das Komplette Lötzinn wieder vom Pad runter und es bleiben die Klebe rückstände zurück...

Jemand ne Idee was ich falsch mache?.

LG
 
Was halten die Experten hier eigentlich von Lötwasser? Ich benutze dies seit über 30 Jahren für wirklich jede Lötstelle. Pads am FC vorverzinnen ist damit ein Kinderspiel...
 
Hellu, danke für die schnellen Antworten.
Lötkolben verwende ich den "CIRULLI Lötkolben Set 80W (350℃-500℃)" auf 400 Grad.
Das pat ist nun ungereinigt da das XT60 wieder abging -.-

Pad Ungereinigt
Lötspitze

das Pas würde ich nun wieder mit Isopropanol reinigen, das Pat sieht dann wieder golden und leicht silbrig aus.
 
Was halten die Experten hier eigentlich von Lötwasser? Ich benutze dies seit über 30 Jahren für wirklich jede Lötstelle. Pads am FC vorverzinnen ist damit ein Kinderspiel...
-Das- Lötwasser gibt es nicht, es gibt viele Varianten die teilweise sogar giftig sind. M.W. nutzt man das nur zum Weichlöten. Zum Löten an Elektronik würde ich sowas nicht hernehmen, hab auch noch nie das Gefühl gehabt dass ich sowas brauche. Wenn mal ein Pad das Zinn nicht angenommen hat, hat reinigen desselben geholfen. Ansonsten guter Lötkolben, gute Spitzen und bleihaltiges Lötzinn (aus China) sorgen für stressfreies Löten.
 
Lötkolben verwende ich den "CIRULLI Lötkolben Set 80W (350℃-500℃)" auf 400 Grad.
Das pat ist nun ungereinigt da das XT60 wieder abging -.-
Kann es sein, dass die Lötspitze, bzw. der abgeflachte Teil davon, passiviert ist? Wenn du Lötzinn darauf gibst, muss sich das sofort über die flache Stelle verteilen, passiert das? Nur so kriegt man einen vernünftigen Wärmeübergang.
Wenn das passt, dann muss sich das Pad genauso benetzen lassen, das Zinn muss sich fast von selbst auf dem Pad verteilen. Danach muss das Pad gleichmäßig flach verzinnt sein. Nicht zuviel Zinn, denn das muss man danach auch wieder auf Temperatur bringen.
Hier sieht man es ganz passabel:
 
Die 400 Grad dürften nicht wirklich real sein, Carbonator hat es schon richtig geschrieben. Wenn der Keramikkern 400° hat, gilt dies noch lange nicht für die Spitze vorne, das ist quasi ein "Hut".

Ich kenne diese Lötkolben, oft liegt das an einer Mischung aus zu wenig "echter" Temperatur, dann wird die Lötspitze am Schwamm abgewischt und ist somit schon wieder kälter, dann ist oft das beiliegende Lot wirklich nur für die Mülltonne geeignet. Hier würde ich mir neues Lot kaufen.

Parkside Lötkolben Set nutzt jemand, der gelegentlich mit uns fliegt und ist "zufrieden".
 
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Danke für die Bestätigung meiner Aussage „nachgeführte Leistung und/oder die Wärmeübertragung zu niedrig“. Von wieviel Temperturdifferenz gehst Du aus? 400Grad im Kern, aber zu kalt an der Spitze?
Der „Hut“ wird bestimmt kein Isolator sein…

Die erzeugte Wärme muss schnell und in ausreichender Menge an der Spitze ankommen, nicht das die Temperatur schon abfällt nur wenn man sein Lötgut berührt. Lötspitzen mit mehr Masse erleichtern es etwas das sie viel Wärme speichern können und bei Bedarf abgeben können. Die Lötregelung muss schnell nachregeln können damit ausreichend Wärmeenergie nachkommt.

Ich selber löte meist mit 340Grad, auch XT60, 6qmm-Kabel, und sogar Akkus. Mit entsprechendem Tool und passender Spitze ist das kein Problem. Auch die thermische Belastung zu verlötender elektrischer Bauteile ist geringer wenn die Temperatur nicht zu hoch ist und die Einwirkdauer der Temperatur nur so kurz wie nötig ist. Die Strahlungswärme sollte man ebenfalls nicht unterschätzen.
 
Ich hab eine super Lötstation (JBC) und super Spitzen und gute Lötfertigkeiten. Selbst bei sehr hoher Temperatur und mit der dicksten Spitze hatte ich Probleme dicke Akkukabel zu verzinnen und zu verlöten. Der Grund war einfach ein sch... Lötzinn mit viel zu hohem Schmelzpunkt. Bei Ali gibts noch vernünftiges Lötzinn mit PB. Das funktioniert gut.
 
@cato_muc War auch bei uns der Fall, Ersa Lötstation und günstiges Lot. Selbst mit >400° ist kein gutes Ergebnis zu bekommen. Der mit Thermometer gemessene Lötkolben der gleichen Bauart, hatte so negative 20° Unterschied zum LCD Display, was aber absolut ok ist, denn würde man den auf 330° stellen, würde ein Lot mit 300° Schmelzpunkt ausreichen.
Einfach mal bei YT suchen: Solder wire - Low vs High Quality
 
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